Samstag, 16. Juni 2012

Marcel Proust über den LESER

In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können.
(Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.)

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