Dienstag, 9. Oktober 2012

Mark Twain - Autobiographie 100 Jahre nach seinem Tod



Bildquelle: amazon.de / Aufbau Verlag

"Mir schien, ich könnte so frank und frei und schamlos wie ein Liebesbrief sein, wenn ich wüsste, dass das, was ich schreibe, niemand zu Gesicht bekommt, bis ich tot und nichtsahnend und gleichgültig bin."

So begründete der Schriftsteller und Journalist Mark Twain den ungewöhnlichen Entschluss, seine Lebenserinnerungen erst 100 Jahre nach seinem Tod veröffentlichen zu lassen. Ich wünschte, Politiker würden eine vergleichbare Geduld bei der Veröffentlichung ihrer substanzfreien Selbstbetrachtungen aufbringen. Twain hat sich stattdessen 30 Jahre lang ergebnislos gequält, dann eine ungewöhnliche Methode gewählt, um seine Erinnerungen zu Papier zu bringen, nur um uns weitere 100 Jahre schmoren zu lassen. Das Meisterwerk ist von der Presse gefeiert worden und liegt seit diesem Monat in der deutschen Übersetzung vor (Aufbau Verlag).

Absolut empfehlenswert!

Eine Kostprobe vorab findet sich in der 'Zeit'.

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